Quiz: Risiken in und um das Wasser – sind Sie gut vorbereitet auf Badeunfälle oder Infektionen?

Richard H. Sinert

Interessenkonflikte

29. August 2022

Die metabolische Azidose infolge einer Laktatazidose ist die häufigste Laboranomalie nach einem Beinahe-Ertrinken. Dieser Befund kann auch bei ansonsten asymptomatischen Patienten auftreten. Personen nach einem bezeugten nur kurzzeitigen Beinahe-Ertrinken mit sofortiger Wiederbelebung sind wahrscheinlich asymptomatisch. Wenn doch Symptome vorhanden sind, handelt es sich meist um folgende:

  • veränderte Vitalparameter (z.B. Hypothermie, Tachykardie oder Bradykardie)

  • ängstliches Verhalten

  • Tachypnoe, Dyspnoe oder Hypoxie; bei einer Dyspnoe gilt der Patient unabhängig von ihrer Schwere als symptomatisch

  • veränderter Bewusstseinszustand, neurologisches Defizit

  • Husten

  • Keuchen

  • Unterkühlung

  • Durchfall oder Erbrechen oder beides.

Es ist bekannt, dass es beim Beinahe-Ertrinken zu einer akuten Nierenschädigung kommen kann. Obwohl die Beeinträchtigung in der Regel nur leicht ist (Serumkreatinin < 0,3 mmol/l oder 3,4 mg/dl), sind auch schwere Schädigung des Organs mit Dialysepflicht möglich.

Eine Röntgenthorax ist nicht bei allen Personen nach einem Beinahe-Ertrinken erforderlich. Eine solche Aufnahme empfiehlt sich jedoch, wenn eine Hypoxie anhält oder sich Atembeschwerden verschlimmern.

Kommentar

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