Schubförmig-remittierende Multiple Sklerose: Kennen Sie die wichtigsten Risikofaktoren und Therapien?

Kerstin Hellwig

Interessenkonflikte

23. Juni 2022

Die MS-Diagnosekriterien von McDonald in der überarbeiteten Version von 2017 definieren einen Schub als eine monophasische klinische Episode mit vom Patienten berichteten Symptomen und objektiven MS-typischen Befunden. Diese spiegeln ein fokales oder multifokales entzündliches demyelinisierendes Geschehen im ZNS wider.

Schübe können sich akut oder auch subakut entwickeln. Sie dauern mindestens 24 Stunden mit oder ohne Erholung an und werden nicht von Fieber oder Infektionszeichen begleitet. Die Schübe können auch als Attacken, Exazerbationen oder, im Falle einer 1. Episode, als klinisch isoliertes Syndrom bezeichnet werden.

Bei Patienten mit einem einzigen klinischen demyelinisierenden Ereignis und mit mindestens 2 MS-typischen Hirnläsionen sollte die Einleitung einer krankheitsmodifizierenden Therapie (DMT, disease modifying therapy) in Betracht gezogen werden.

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