Quiz: Schubförmig-remittierende Multiple Sklerose - kennen Sie die wichtigsten Risikofaktoren und Therapien?

Kerstin Hellwig

Interessenkonflikte

23. Juni 2022

Stillen ohne Zufüttern kann das Rückfallrisiko bei Frauen mit MS verringern. Obwohl das ausschließliche Stillen nicht immer möglich ist, wird es von Ärzten empfohlen, weil die Unterdrückung der normalen Ovulationsreaktion einen Schutz vor Rückfällen auch in der Zeit nach der Geburt bieten kann.

Im Allgemeinen werden Substanzen mit kleineren Wirkstoffmolekülen während der Stillzeit nicht empfohlen, da sie in die Muttermilch übergehen und hämatologische Auswirkungen auf das Neugeborene haben könnten. Einige Medikamente sind jedoch auch während der Stillzeit sicher. Das betrifft vor allem ältere sog. „Plattformtherapien“ mit Glatirameracetat und Interferonen. Neuere Arbeiten haben auch gezeigt, dass monoklonale Antikörper offenbar in sehr geringen Mengen in die Muttermilch übergehen.

Dieser Artikel wurde von dem Arzt und Autor Markus Vieten aus www.medscape.com übersetzt und adaptiert.
 

Kommentar

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