Quiz: Gefährliche Staphylokokken – wie Sie Patienten effektiv behandeln. Hätten Sie es gewusst?

Michael Stuart Bronze

Interessenkonflikte

24. März 2022

In den IDSA-Leitlinien werden bei Impetigo und Ekthym die Gram-Färbung und die Kulturanlage von Eiter- oder Exsudatproben aus Hautläsionen empfohlen. Damit soll eine Differenzierung zwischen S. aureus und/oder beta-hämolysierenden Streptokokken getroffen werden.

Normalerweise ist jedoch auch eine Behandlung ohne einen derartigen Nachweis sinnvoll. Eine Gram-Färbung und Kulturanlage von Eiter aus entzündeten Epidermoidzysten wird nicht empfohlen.

Für Patienten mit einer Phlegmone nach einem penetrierenden Trauma, Hinweise auf eine MRSA-Infektion an einer anderen Stelle, einer nasalen MRSA-Besiedlung, I.v.-Drogenkonsum oder einem systemischen inflammatorischen Response-Syndrom (SIRS) sehen die Leitlinien Vancomycin oder ein anderes Antibiotikum vor, das sowohl gegen MRSA als auch gegen Streptokokken wirksam ist.

Bei Patienten, die trotz präventiver Maßnahmen jährlich 3 bis 4 Phlegmonen bekommen, kann eine prophylaktische Antibiose (z.B. orales Penicillin, Erythromycin) 2-mal täglich über 4 bis 52 Wochen oder Benzathin-Penicillin i.m. alle 2 bis 4 Wochen in Betracht gezogen werden.

Kommentar

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