Quiz: Arrhythmien an Silvester? Vielleicht haben ein paar Gläschen zuviel zum Holiday-Heart-Syndrom geführt…

Yasmine S. Ali

Interessenkonflikte

27. Dezember 2021

Wenn vom Holiday-Heart-Syndrom die Rede ist, wird in der Regel ein alkoholbedingtes Vorhofflimmern vermutet. In diesem Sinne sind Palpitationen das häufigste genannte Symptom, wenn sich ein Patient vorstellt. Das Herzklopfen kann intermittierend oder dauerhaft sein, je nachdem, ob die Arrhythmie anhaltend ist oder nicht und wie die Ventrikel auf das Vorhofflimmern reagieren. Weitere Symptome, die häufig mit genannt werden, sind ein präkordiale(s) Druckgefühl oder Schmerzen, Synkopen und Dyspnoe.

In der Vorgeschichte der Betroffenen stößt man oft auf einen größeren Alkoholkonsum, der sich in der Regel als „Besäufnis“ an Wochenenden, in den Ferien oder an Feiertagen abspielt. Bei einer längeren Vorgeschichte des Alkoholkonsums sollte unbedingt auf mögliche Begleiterkrankungen wie eine alkoholbedingte Kardiomyopathie und eine chronische Lebererkrankung geachtet werden. Solche gleichzeitig bestehenden Erkrankungen haben erhebliche prognostische Auswirkungen sowie Folgen für das Management des Patienten.

Kommentar

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