Quiz: COPD – weltweit die dritthäufigste Todesursache. Wie erkennt man die Krankheit rechtzeitig? Machen Sie den Wissenstest!

Zab Mosenifar, MD

Interessenkonflikte

16. September 2021

Ein großes Blutbild inklusive Differenzialblutbild hilft Ärzten, vorherzusagen, welche Patienten auf der Grundlage von Eosinophilen-Schwellenwerten eher auf inhalative Kortikosteroide ansprechen.

Obwohl die Pulsoxymetrie nicht so viele Informationen wie die arterielle Blutgasanalyse liefert, kann sie in Kombination mit der klinischen Beobachtung ein wirksames Hilfsmittel zur unmittelbaren Einschätzung des Zustandes eines Patienten sein. Die ABG liefert jedoch die meisten Anhaltspunkte zur Beurteilung der Akuität und der Schwere der Krankheitsexazerbation.

Die HRCT ist nicht nur empfindlicher als der Standard-Röntgenthorax, sondern auch hochspezifisch in der Emphysem-Diagnostik, da die Bullae auf einem Röntgenbild nicht immer erkennbar sind. Die HRCT kann auch nützlich zur Diagnose verschiedener COPD-Formen sein. Beispielsweise kann eine Erkrankung der unteren Lungenlappen auf einen Alpha-1-Antitrypsin-Mangel hindeuten. Damit hilft das diagnostische Verfahren, die Erfolgsaussichten einer chirurgischen Intervention zu bestimmen.

COPD-Patienten leiden häufig gleichzeitig unter einer Herzerkrankung. Daher ist ein EKG wichtig, wenn man ermitteln will, ob die Hypoxie zu einer kardialen Ischämie führt und ob die Ursache der Atembeschwerden nicht womöglich im Herzen liegt.

Dieser Artikel wurde von dem Arzt und Autor Markus Vieten aus www.medscape.com übersetzt und adaptiert.
 

Kommentar

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