Erste Hilfe am Badesee: Es gibt immer mehr Nichtschwimmer – so retten Ärzte das Leben von Ertrinkenden

Dr. Tobias Warnecke 

Interessenkonflikte

5. August 2021

Quelle: Dreamstime

Intensivmedizinische Therapie

Im Rahmen der intensivmedizinischen Therapie wird nach Wiederherstellen der Homöostase (Elektrolyte, Blutgase, Gerinnung usw.) vor allem ein mögliches Lungenversagen (ARDS) behandelt. Dieses entsteht unter anderem durch das Auswaschen des Surfactant aus den Alveolen.

Gegebenenfalls muss über den Einsatz der Extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO) nachgedacht werden. Weiterhin müssen begleitende Traumata sowie für den Unfall ursächliche Erkrankungen wie z.B. ein akuter Myokardinfarkt therapiert werden.

Insgesamt ist das Ertrinken laut WHO ein häufiger Unfalltod, zu dessen Vermeidung eine frühe Rettung und Wiederbelebung durch Ersthelfer essenziell ist. Im Vordergrund der Hilfsmaßnahmen stehen nach Beachtung des Eigenschutzes die Beseitigung der Hypoxie und der Wärmeerhalt.

Dieser Artikel ist im Original erschienen auf Univadis.de .
 

Kommentar

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