Quiz: Herzinsuffizienz rechtzeitig erkennen und optimal managen – kennen Sie sich aus?

Yasmine S. Ali

Interessenkonflikte

10. Mai 2021

Bei einer Thyreotoxikose, einem multiplen Myelom oder einer ausgeprägten Anämie kann sich das klinische Bild einer Herzinsuffizienz deutlich verschlechtern. Weitere mögliche Ursachen sind:

  • Myxödem

  • Paget-Krankheit der Knochen

  • Albright-Syndrom

  • Glomerulonephritis

  • Cor pulmonale

  • Polycythaemia rubra vera

  • Adipositas

  • Karzinoidsyndrom

  • Schwangerschaft

  • Ernährungsmängel (z.B. Thiaminmangel, Beriberi).

Der häufigste Grund für eine Dekompensation einer zuvor kompensierten Herzinsuffizienz ist eine unangemessene Verringerung der Behandlungsintensität, wie z.B. eine Reduktion des Medikamentenregimes. Eine hypertensive Entgleisung und Herzrhythmusstörungen (am häufigsten Vorhofflimmern) sind weitere wichtige Ursachen einer Dekompensation.

Mögliche Ursachen einer systolischen Herzinsuffizienz sind:

  • koronare Herzkrankheit

  • Diabetes

  • Bluthochdruck

  • Herzklappenstenose oder -insuffizienz mit Regurgitation

  • Arrhythmie (supraventrikulär oder ventrikulär)

  • Infektionen und Entzündungen (Myokarditis)

  • peripartale Kardiomyopathie

  • angeborene Herzerkrankung

  • Drogen (entweder Freizeitdrogen wie Alkohol und Kokain oder Medikamente mit kardialen Nebenwirkungen wie Doxorubicin)

  • idiopathische Kardiomyopathie

  • seltene Erkrankungen (endokrine Anomalien, rheumatologische Erkrankungen, neuromuskuläre Erkrankungen).

Zu den möglichen Ursachen einer diastolischen Herzinsuffizienz gehören:

  • koronare Herzkrankheit

  • Diabetes

  • Bluthochdruck

  • Herzklappenerkrankung (Aortenstenose)

  • hypertrophe Kardiomyopathie

  • restriktive Kardiomyopathie (Amyloidose, Sarkoidose)

  • konstriktive Perikarditis

  • zunehmendes Alter.

Wichtige mögliche Ursachen der akuten Herzinsuffizienz sind:

  • akute Klappeninsuffizienz (Mitral- oder Aorteninsuffizienz)

  • Herzinfarkt

  • Myokarditis

  • Herzrhythmusstörungen

  • Drogen und Medikamente (z.B. Kokain, Kalziumkanalblocker oder Betablocker-Überdosierung)

  • Sepsis.

Und die mögichen Ursachen eines High-output-Failure schließlich sind:

  • Anämie

  • systemische arteriovenöse Fisteln

  • Hyperthyreose

  • Beriberi-Herzkrankheit

  • Paget-Krankheit der Knochen

  • Albright-Syndrom (fibröse Dysplasie)

  • multiples Myelom

  • Schwangerschaft

  • Glomerulonephritis

  • Polycythaemia rubra vera

  • Karzinoidsyndrom.

Kommentar

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