Quiz: Diagnostik der Alzheimer-Krankheit: Welches Verfahren macht Sinn – und worauf sollte man besser verzichten?

Jasvinder P. Chawla

Interessenkonflikte

22. März 2021

Die Genotypisierung der APOE-Allele hat sich in bestimmten Patientenpopulationen als hilfreich bei der Bestimmung des Alzheimer-Risikos erwiesen. In Konsens-Erklärungen wird jedoch davon abgeraten, aus der APOE-Genotypisierung eine Vorhersage des Alzheimer-Risikos abzuleiten.

Die Plasmaspiegel von APOE ε4 wurden unabhängig vom APOE-Genotyp mit einem erhöhten Demenzrisiko in Verbindung gebracht. Das Risiko steigt scheinbar mit abnehmendem APOE-Spiegel an.

Patienten im untersten Terzil des APOE-Spiegels hatten ein hochsignifikant 3-fach erhöhtes Risiko im Vergleich zum obersten Terzil. Diese Assoziation blieb auch nach Adjustierung an den jeweiligen APOE-Genotyp konstant. Die APOE-Genotypen ε4/ε4 und ε3/ε4 waren mit dem höchsten Alzheimer-Risiko assoziiert und ε2/ε2, ε3/ε2, ε4/ε2 und ε3/ε3 mit dem niedrigsten.

Kommentar

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