Quiz: Wenn Schmerzmittel den Darm lahmlegen – wie beugen Sie einer opioid-induzierten Obstipation (OCI) vor?

B.S. Anand

Interessenkonflikte

21. Januar 2021

Es gibt 4 verschiedene Ansätze zur Vorbeugung und Therapie der opioid-induzierten Obstipation:

  1. rezeptfreie Mittel oder Mittel, die für die Behandlung chronischer Verstopfung zugelassen sind (Linaclotid, Prucaloprid und Lubiproston, das zur Therapie einer opioid-induzierten Obstipation bei Patienten mit chronischen, nicht krebsbedingten Schmerzen zugelassen ist)

  2. Einsatz alternativer Opioide, wie Tapentadol

  3. Verwendung einer festen Kombination aus Opioid und Opioid-Antagonist, wie Oxycodon-Naloxon

  4. Verwendung von PAMORA (Methylnaltrexon, Naloxegol, Naldemedin). Nach einer kürzlich durchgeführten Metaanalyse zeigen PAMORA in zugelassener Dosierung eine größere therapeutische Wirksamkeit bei der opioid-induzierten Obstipation und weniger unerwünschte Wirkungen als die 3 anderen Ansätze.

Dieser Artikel wurde von dem Arzt und Autor Markus Vieten aus www.medscape.com übersetzt und adaptiert.
 

Kommentar

3090D553-9492-4563-8681-AD288FA52ACE
Wir bitten darum, Diskussionen höflich und sachlich zu halten. Beiträge werden vor der Veröffentlichung nicht überprüft, jedoch werden Kommentare, die unsere Community-Regeln verletzen, gelöscht.

wird bearbeitet....