Quiz: Ist das vielleicht eine MS? Kennen Sie alle Kriterien und Strategien für die Diagnose?

Christopher Luzzio

Interessenkonflikte

11. Januar 2021

Abb 1. MS-Herde im kranialen MRT.

Etwa 85% aller MS-Fälle zählen zur RRMS-Form. Die Kategorien basieren auf der Häufigkeit der klinischen Schübe, der Krankheitsprogression und der Entwicklung der Läsionen im MRT. Die RRMS zeichnet sich durch wiederkehrende Schübe mit neurologischen Ausfallsymptomen aus, die verschiedene Regionen des ZNS betreffen und vollständig oder fast vollständig über einen kurzen Zeitraum bei geringen oder keinen Residualsymptomen wieder verschwinden.

Das klinisch isolierte Syndrom (CIS) und die benigne MS werden manchmal als Untergruppen der RRMS betrachtet. Das CIS beschreibt eine einzelne Episode mit neurologischen Symptomen, während Patienten mit einer benignen MS zwischen den Schüben eine fast vollständige Remission erreichen, mit über Jahrzehnte nur geringfügigen oder keinerlei akkumulierten körperlichen Behinderungen.

Etwa die Hälfte der Patienten, bei denen anfänglich eine RRMS diagnostiziert wurde, entwickelt innerhalb von 10 bis 15 Jahren ein sekundär progredientes Muster (SPMS). Dabei kann es dann zu Schüben kommen oder auch nicht, aber die Krankheit wird kontinuierlich fortschreiten und zunehmende Behinderungen mit sich bringen.

Eine PPMS ist mit einer stetigen funktionellen Abnahme ohne Schübe verbunden. Sie macht 10% bis 15% der MS-Fälle aus.

Weniger als 5% der MS-Patienten zeigen das Bild einer PRMS, bei der die Krankheit sich kontinuierlich verschlechtert, während es gelegentlich zu Schüben kommt, die den Verlauf noch überlagern.

Kommentar

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