Aktuelle Studienlage: 11 FAQs zur Corona-Impfung – damit Sie Ihre Patienten nach dem neuesten Stand beraten können

Michael van den Heuvel

Interessenkonflikte

17. Februar 2021

 

Nebenwirkungen könne bei jeder Impfung auftreten. Die mRNA-Impfstoffe von BioNTech/Pfizer und von Moderna seien hinsichtlich ihrer Sicherheit und Wirksamkeit als gleichwertig zu beurteilen, schreibt das RKI.

  • Besonders häufig waren Schmerzen an der Einstichstelle: 83% (BioNTech/Pfizer), 88% (Moderna), 14%/17% Placebo.

  • Abgeschlagenheit gehörte zu den häufigsten systemischen Reaktionen (Impfung: 47% bzw. 65%; Placebo: 23% bzw. 33%)

  • Viele Patienten klagten über Kopfschmerzen (42% bzw. 59% vs. 23% bzw. 34%).

  • Fieber war nach der 1. Dosis seltener (Impfung: 4% bzw. 0,8%; Placebo: 1% bzw. 0,3%) als nach der 2. Dosis (Impfung: 16% bzw. 15,5%; Placebo: 0% bzw. 0,3%).

Beim Vektor-basierten Impfstoff von AstraZeneca nennt das RKI:

  • Schmerzen an der Einstichstelle (Impfung: 54,2%; Kontrollgruppe: 36,7%)

  • Spannungsgefühl an der Einstichstelle (63,7% versus 39,5%)

  • Abgeschlagenheit (53,1% versus 38,2%)

  • Kopfschmerzen (52,6% versus 39,0%)

  • Allgemeines Krankheitsgefühl (44,2% versus 20,2%)

  • Erhöhte Temperaturen (33,6% versus 10,7%)

  • Fieber (7,9% versus 1,2%).

 

Wie melden Ärzte mögliche unerwünschte Effekte der Impfung?

Das Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) erfasst bei der Einführung neuer Impfstoffe mögliche Nebenwirkungen. Ärzten und Apothekern stehen entsprechende Formulare online zur Verfügung. Darüber hinaus können Verbraucher selbst Verdachtsfälle über ein Online-Meldesystem mitteilen.

Stand: 15. Februar 2021

Kommentar

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