Aktuelle Studienlage: 11 FAQs zur Corona-Impfung – damit Sie Ihre Patienten nach dem neuesten Stand beraten können

Michael van den Heuvel

Interessenkonflikte

17. Februar 2021

 

Die Impfbereitschaft steigt generell in Deutschland an, wie mehrere Umfragen zeigen. Laut ARD planen dies 54% „auf jeden Fall“. Das sind 17 Prozentpunkte mehr als im November 2020. Weitere 21% (-13 Prozentpunkte) entscheiden sich „wahrscheinlich“, 11% (-3 Prozentpunkte) „wahrscheinlich nicht“, und 12% (-3 Prozentpunkte) „auf keinen Fall“, Stand 7. Januar 2021.

YouGov hat im Auftrag der DPA ebenfalls Interviews durchgeführt, Stand 21. Januar 2021. Demnach wollen sich 40% schnellstmöglich impfen lassen. Das sind 8 Prozentpunkte mehr als Ende 2020. Weitere 27% (-6 Prozentpunkte) haben dies zwar vor, planen jedoch, erst einmal abzuwarten. 20% lehnen die Impfung ab (+1 Prozentpunkt), und 13% (-3 Prozentpunkte) sind unentschlossen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) weist darauf hin, dass niemand gezwungen werde. „Es wird keine allgemeine Corona­Impfpflicht geben. Da bin ich mir sicher“, sagt auch Alena Buyx, Vorsitzende des Deutschen Ethikrats. Für sie kommen allenfalls eng berufsbezogene Vorgaben infrage. CSU-Chef Markus Söder hatte zuvor eine Impfpflicht für Pflegekräfte in das Gespräch gebracht.

Doch die Realität sieht anders aus. Veranstalter von Konzerten denken laut darüber nach, nur noch Geimpften Zutritt zu gewähren. Ähnliche Pläne hat die Tourismus-Branche. Mehrere Länder fordern einheitliche EU-Impfpässe.

Kommentar

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