Quiz: Reizblase – ein verborgenes Problem von Millionen. Kennen Sie die vielfältigen Untersuchungs- und Therapieansätze?

Bradley Schwartz

Interessenkonflikte

23. November 2020

Die Leitlinien der AUA/SUFU zur Diagnose der überaktiven Blase enthalten folgende Empfehlungen:

  • Die Mindestanforderungen zur Diagnose der überaktiven Blase und zum Ausschluss anderer Störungen sind eine gründliche Anamnese, die eingehende körperliche Untersuchung und eine Urinanalyse.

  • Darüber hinaus können noch andere Verfahren und Maßnahmen notwendig sein, um die Diagnose zu bestätigen, andere Störungen auszuschließen und den Therapieplan zu vervollständigen. Die Anlage einer Urinkultur und/oder die Restharnbestimmung erfolgen nach ärztlichem Ermessen. Hilfreich können zudem Eintragungen aus einem Blasentagebuch und/oder einem Symptomfragebogen sein.

  • Bei der Erstuntersuchung von Patienten mit unkomplizierter überaktiver Blase kommen weder urodynamische Tests noch Zystoskopie oder Sonografie von Nieren und Blase zum Einsatz.

  • Wenn behandlungsbedürftige Zustände ausgeschlossen werden konnten und der Patient eingehend beraten wurde, kann der Verzicht auf eine Behandlung eine akzeptable Entscheidung des Patienten sein.

  • Der Patient sollte über folgende Themen aufgeklärt werden: die normale Funktionsweise der unteren Harnwege, der aktuelle Wissensstand über die Diagnose überaktiver Blase, Nutzen und Risiken oder Belastungen der verschiedenen Behandlungsoptionen.

  • Außerdem sollte man darüber sprechen, dass für das Erreichen einer akzeptablen Symptomkontrolle möglicherweise zahlreiche verschiedene Behandlungsversuche erforderlich sind.

Kommentar

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