Quiz: Sommerende und trotzdem Heuschnupfen – was tun, wenn die Rhinitis jetzt erst richtig los geht? Und kennen Sie alle Auslöser?

Michael A. Kaliner

Interessenkonflikte

31. August 2020

In-vitro-Allergietests ermöglichen die Messung der Menge an spezifischem Ig E zu einzelnen Allergenen in einer Blutprobe. Die Menge des gegen ein bestimmtes Allergen produzierten spezifischen IgE korreliert in etwa mit der Schwere der allergischen Reaktion gegenüber dieser Substanz.

Diese Tests ermöglichen die Bestimmung von spezifischem Ig E für zahlreiche verschiedene Allergene, doch ist ihre Sensitivität und Spezifität nicht immer so hoch wie bei sorgfältig durchgeführten Hauttests. Dabei handelt es sich um die Bestimmung der Gesamtkonzentration an IgE im Blut (unabhängig von der Spezifität).

Obwohl bei Patienten mit allergischer Rhinitis die Wahrscheinlichkeit eines erhöhten Gesamt-Ig-E-Spiegels höher ist als in der Normalbevölkerung, besitzt dieser Test weder eine Sensitivität noch eine Spezifität für die allergische Rhinitis. Bis zu 50% der Patienten mit allergischer Rhinitis haben einen normalen Gesamt-IgE-Spiegel, während 20% der nicht betroffenen Personen einen erhöhten Wert aufweisen können. Daher kann dieser Test nicht allein zur Diagnose einer allergischen Rhinitis genutzt werden. Die Ergebnisse können jedoch in der Gesamtschau mit anderen Faktoren hilfreich sein.

Wie beim Gesamt-IgE-Spiegel im Serum unterstützt eine erhöhte Eosinophilenzahl die Diagnose der allergischen Rhinitis, sie ist jedoch weder sensitiv noch spezifisch für die Diagnose. Die Ergebnisse können aber auch hier in Kombination mit anderen Faktoren hilfreich sein.

Kommentar

3090D553-9492-4563-8681-AD288FA52ACE
Wir bitten darum, Diskussionen höflich und sachlich zu halten. Beiträge werden vor der Veröffentlichung nicht überprüft, jedoch werden Kommentare, die unsere Community-Regeln verletzen, gelöscht.

wird bearbeitet....