Quiz: Fast jeder 2. Diabetiker entwickelt eine Nephropathie. Worauf sollten Sie achten? 5 Fragen zu Diagnostik und Therapie 

A. Brent Alper, Jr, MD, MPH

Interessenkonflikte

3. August 2020

Eine Serum- und Harn-Elektrophorese kann durchgeführt werden, um ein multiples Myelom auszuschließen und um die Art der Proteinurie zu bestimmen. Bei der diabetischen Nephropathie liegt in erster Linie eine glomeruläre Sklerose und Fibrose vor.

Blutuntersuchungen wie die Bestimmung der GFR nach verschiedenen Formeln (z.B. MDRD-Formel, modification of diet in renal disease) helfen bei der Überwachung des Krankheitsverlaufs und der Beurteilung des Krankheitsstadiums.

Eine Nierenbiopsie wird bei Verdacht auf diabetische Nephropathie nicht standardmäßig durchgeführt, vor allem, wenn die Anamnese und der Krankheitsverlauf eines Patienten charakteristisch sind. Bei zweifelhafter Diagnose, Verdacht auf eine andere Nierenerkrankung oder bei atypischen Merkmalen kann sie allerdings angezeigt sein.

Ein 24-Stunden-Sammelurin für Harnstoff, Kreatinin und Proteine ist für die Quantifizierung des Eiweißverlustes und der GFR sehr nützlich. Häufige Befunde bei einer manifesten diabetischen Nephropathie sind eine Proteinurie von 150 mg/dl bis > 300 g/dl, eine Glukosurie und gelegentlich Hyaline Zylinder (Urinsedimente).

Kommentar

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