Quiz: Fast jeder 2. Diabetiker entwickelt eine Nephropathie. Worauf sollten Sie achten? 5 Fragen zu Diagnostik und Therapie 

A. Brent Alper, Jr, MD, MPH

Interessenkonflikte

3. August 2020

Eine diabetische Nephropathie sollte bei Patienten in Betracht gezogen werden, die an Diabetes mellitus leiden und eine oder mehrere der folgenden Erkrankungen aufweisen:

  • Diabetische Retinopathie in der Vorgeschichte

  • Schaumbildung im Urin

  • Eine anders nicht erklärbare Proteinurie

  • Müdigkeit

  • Ein Knöchelödem infolge einer Hypalbuminämie (falls ein nephrotisches Syndrom vorliegt)

  • Andere assoziierte Störungen wie eine periphere Verschlusskrankheit, Hypertonie und KHK.

Typ-2-Diabetiker ohne diabetische Retinopathie haben häufig eine nicht diabetische glomeruläre Erkrankung, jedoch keine diabetische Nephropathie.

Umgekehrt zeigen Typ-2-Diabetiker mit ausgeprägter Proteinurie und Retinopathie oft eine diabetische Nephropathie.

Mikrovaskuläre Erkrankungen wie die Retinopathie und die Neuropathie kommen bei fast allen Typ-1-Diabetikern mit diabetischer Nephropathie vor. Die diabetische Retinopathie geht bei den Betroffenen typischerweise dem Ausbruch einer manifesten Nephropathie voraus.

Kommentar

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