Quiz: Wieder schlecht geschlafen? Wie Sie Ihren Patienten mit Insomnie helfen und welche Tabletten sinnvoll sind

Stephen Soreff, MD

Interessenkonflikte

23. Januar 2020

Nach den AASM-Leitlinien ist die Aktigrafie zur Bestimmung von zirkadianen Rhythmen oder Schlafstörungen auch bei einer gleichzeitigen Depression angezeigt. Die Aktigrafie ermöglicht eine kontinuierliche Aufzeichnung über Tage, Wochen und noch darüber hinaus. Obwohl sie nicht in der Routinediagnostik der Insomnie oder zur Beurteilung des Schweregrads eingesetzt wird, kann das Verfahren als Ergänzung bei der Diagnose von Schlaflosigkeit, übermäßiger Schläfrigkeit oder zirkadianen Rhythmusstörungen nützlich sein.

Die AASM-Leitlinien sehen die Polysomnografie und den multiplen Schlaflatenztest (MSLT) nicht als Routinemaßnahmen zur Evaluation der chronischen Insomnie vor. Auch nicht, wenn sie im Rahmen einer psychischen oder neuropsychiatrischen Störung auftritt. Die Polysomnografie ist jedoch bei Verdacht auf Schlafapnoe oder schlafbezogene Bewegungsstörungen indiziert, wenn die Erstdiagnose unsicher ist, eine Behandlung fehlschlägt oder wenn etwa steile Arousals in Verbindung mit aggressiven Verhaltensmustern auftreten (Verhaltensstörung im REM-Schlaf, REM-sleep behaviour disorder, RBD).

Weitere Untersuchungen wie etwa Bluttests oder Röntgenaufnahmen sind zur routinemäßigen Beurteilung einer chronischen Insomnie nicht indiziert, sofern keine Komorbiditäten vermutet werden.

Kommentar

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