Fall: Ein 10-jähriger Junge hat Anfälle und wird häufig ohnmächtig – warum ist er beim Sport in Todesgefahr?

Shatha M. Khatib

Interessenkonflikte

2. Dezember 2019

Körperliche und apparative Untersuchungen

Bei der körperlichen Untersuchung hatte der Arzt einen gesund wirkenden und gut entwickelten Jungen vor sich, dessen Größe und Gewicht auf der 50. und 60. Perzentile lag. Die oral gemessene Körpertemperatur betrug 37°C. Sein Puls war kräftig und regelmäßig bei einer Frequenz von 66/min. Der Blutdruck betrug 105/65 mmHg, die Atemfrequenz 15/min.

Die Ergebnisse der Kopf- und Halsuntersuchung waren unauffällig. Die Lunge war auskultatorisch frei, die Atemaktivität normal. Bei der Herzauskultation wurden normale S1- und S2-Herzgeräusche festgestellt ohne Schwirren, Reibegeräusche oder Galopprhythmen.

Das Abdomen war palpatorisch weich ohne Nachweis einer Druckschmerzhaftigkeit oder Abwehrspannung. Es gab keine Anzeichen einer Organomegalie. Bei der neurologischen Untersuchung zeigten alle Hirnnerven eine regelrechte Funktion. Die Sprache war intakt. Die sensorischen und motorischen Funktionen waren in allen Extremitäten normal ohne Anzeichen für spastische oder schlaffe Paresen. Die tiefen Sehnenreflexe waren durchgehend seitengleich lebhaft. Das Romberg-Zeichen des Patienten war negativ und ohne Pronation. Sein Gang war stabil.

Kommentar

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