Quiz: Verwirrung um Vitamine – wem sie schaden, wer sie braucht und wann sie giftig sind. Kennen Sie diese entscheidenden Details?

Mary L. Windle, PharmD

Interessenkonflikte

29. März 2019

Raucher benötigen pro Tag 35 mg mehr Vitamin C als Nichtraucher, was zum Teil auf den erhöhten oxidativen Stress durch die bei der Tabakverbrennung entstehenden Substanzen zurückzuführen ist. Auch durch Passivrauchen wird der Vitamin-C-Spiegel gesenkt.

Die empfohlenen Tagesmengen für Vitamin C sind laut DGE:

  • 0–4 Jahre: 20 mg

  • 5–14 Jahre: kontinuierlich ansteigend auf 85 mg

  • 15–18 Jahre: Jungen 105 mg, Mädchen 90 mg

  • ab 19 Jahre: Männer 110 mg, Frauen 95 mg,

  • schwangere Frauen: 105 mg

  • stillende Frauen: 125 mg.

Da oxidativer Stress zur Ätiologie der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) und des Katarakts beitragen kann, können Vitamin C und andere Antioxidantien bei der Behandlung eine Rolle spielen. Einige Studien haben gezeigt, dass eine hohe Vitamin-C-Aufnahme mit einem geringeren Risiko für die Entwicklung eines Kataraktes und einem langsameren Fortschreiten einer AMD verbunden ist.

Ein Skorbut vor dem 7 Lebensmonat ist sehr ungewöhnlich. Klinische und radiologische Manifestationen sind zudem bei Säuglingen unter 3 Monaten äußerst selten. Frühe klinische Manifestationen eines Vitamin-C-Mangels sind Blässe, Reizbarkeit und eine unzureichende Gewichtszunahme.

Dieser Artikel wurde von dem Arzt und Autor Markus Vieten aus www.medscape.com übersetzt und adaptiert.
 

Kommentar

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