Quiz: Verwirrung um Vitamine – wem sie schaden, wer sie braucht und wann sie giftig sind. Kennen Sie diese entscheidenden Details?

Mary L. Windle, PharmD

Interessenkonflikte

29. März 2019

Eine Vitamin-D-Substitution kann mit bestimmten Medikamenten interagieren. Kortikosteroide (z.B. Prednison) können die Kalzium-Aufnahme verringern und den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinträchtigen. Bei einer langfristigen Anwendung kann es zum Knochenschwund und zur Osteoporose kommen.

Serum-Konzentrationen und gesundheitlichen Auswirkungen von 25-Hydroxyvitamin D:

  • < 12 ng/ml: assoziiert mit Rachitis bei jüngeren Personen und Osteomalazie bei Erwachsenen

  • 12–19 ng/ml: gilt bei den meisten Personen als unzureichend für Knochenerhalt und allgemeine Gesundheit

  • ≥ 20 ng/ml: gesundheitlich ausreichende Konzentration

  • 60 ng/ml: noch sicherer Oberwert (toxische Werte > 150 ng/ml).

Das Vitamin D kann eine Rolle in der Prävention und Therapie des Diabetes Typ 1 und Typ 2 spielen. Ein Großteil dieser Evidenzen stammt jedoch nicht aus randomisierten klinischen Studien. Die klinische VITAL-Studie ergab, dass eine Vitamin-D-Ergänzung zu keiner signifikanten Reduktion großer kardiovaskulärer Ereignisse oder der Gesamtmortalität bei Erwachsenen mittleren und höheren Alters führt.

Sonnenexposition erzeugt keine Vitamin-D-Toxizität. Auch eine Toxizität von Vitamin D über die Nahrungsaufnahme ist sehr unwahrscheinlich. Dazu kommt es am ehesten bei einer zu hohen Zufuhr des Vitamins über Nahrungsergänzungsmittel.

Kommentar

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