Quiz: Ständig Durst und Harndrang – können Sie die verschiedenen Typen des Diabetes insipidus erkennen und richtig behandeln?

Dr. Romesh Khardori

Interessenkonflikte

9. August 2018

Nach einer Hypophysen-Operation sollte die Flüssigkeitszufuhr bei den Patienten kontinuierlich überwacht werden, ebenso die Urinproduktion und das spezifische Gewicht sowie eine tägliche Bestimmung der Serum-Elektrolyte erfolgen. Bei Patienten, die einen Diabetes insipidus entwickeln, wird alle 12 bis 24 Stunden parenteral Desmopressin zusammen mit ausreichend Flüssigkeit verabreicht, um Verluste auszugleichen.

Um eine Hyperglykämie, eine Volumen-Überlastung und eine zu schnelle Korrektur der Hypernatriämie zu vermeiden, sollte ein Flüssigkeitsersatz mit einer Rate von höchstens 500 bis 750 ml/h durchgeführt werden. Eine gute Faustregel ist, das Serum-Natrium stündlich um 0,5 mEq/l zu reduzieren.

Alternativen zum Desmopressin in der medikamentösen Therapie des Diabetes insipidus sind synthetisches Vasopressin und die nicht hormonellen Wirkstoffe Chlorpropamid, Carbamazepin, Thiazide und nicht steroidale Antiphlogistika. Aufgrund seiner Nebenwirkungen wird Carbamazepin in der Regel aber nur dann eingesetzt, wenn alle anderen Maßnahmen keine befriedigenden Ergebnisse bringen.

Beim zentralen Diabetes insipidus besteht das Hauptproblem in dem Hormonmangel. Daher funktioniert der physiologische Ersatz durch Desmopressin in der Regel. Wenn die Ansprache unzureichend oder die Finanzierung des Desmopressin nicht gesichert ist, kann ein nicht hormonelles Medikament eingesetzt werden.

Kommentar

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