Fall: 12-Jähriger treibt Eltern und Lehrer in den Wahnsinn. Wie Sie als Arzt helfen können, dass sich Noten und Sozialverhalten bessern

Dr. Stephen Soreff, Dr. Foad Afshar

Interessenkonflikte

4. Mai 2018

Hintergrund

Der 12-jährige Michael lebt mit seiner 2 Jahre jüngeren Schwester in einem intakten Elternhaus. Er besucht die 5. Klasse. Im Laufe des vergangenen Jahres haben seine schulischen Leistungen deutlich nachgelassen. Er meidet oft die Schule und behauptet krank zu sein. Wenn er in der Schule ist, stört er viel und meldet sich dort krank. Michaels Eltern berichteten, dass es schwierig ist, ihren Sohn dazu zu bringen, Hausaufgaben zu machen, und dass er manchmal regelrecht „durchdreht“ und Wutanfälle bekommt, wenn er mit Aufgaben konfrontiert wird, die zeitaufwendig oder kognitiv anspruchsvoll sind. Sein liebstes Hobby sind Videospiele.

Seinen Eltern fällt auch auf, dass Michael sehr vergesslich geworden ist. Wenn er am Abend die Treppe hoch in sein Zimmer geht, um ins Bett zu gehen, vergisst er dies, und beginnt stattdessen mit Lego oder mit der Katze zu spielen. Michael hilft außerdem gerne seinem Vater bei der Arbeit an Maschinen und Motoren. Doch vergisst er auch dabei oft die Werkzeuge, die sein Vater ihn bittet, zu holen. Auf Drängen von Michaels Lehrern haben sich seine Eltern nach einem Besuch beim Kinderarzt einen Termin bei einem Kinder- und Jugendtherapeuten geben lassen.

Kommentar

3090D553-9492-4563-8681-AD288FA52ACE
Wir bitten darum, Diskussionen höflich und sachlich zu halten. Beiträge werden vor der Veröffentlichung nicht überprüft, jedoch werden Kommentare, die unsere Community-Regeln verletzen, gelöscht.

wird bearbeitet....