Quiz: Wenn Trauer und Todesangst ans Herz gehen – 5 Fragen, die helfen, eine Stress-Kardiomyopathie zu erkennen

Yasmine S. Ali, MD, MSCI

Interessenkonflikte

9. April 2018

Patienten mit einem linksventrikulären Thrombus, der in 5% der Fälle von Stress-Kardiomyopathie auftritt, sollten antikoaguliert werden. Die Behandlungs-Möglichkeiten sind weitgehend empirisch und supportiv. Wenn die Hämodynamik es jedoch erlaubt, scheinen Betablocker hilfreich zu sein.

Für Patienten mit Stress-Kardiomyopathie empfiehlt sich eine mehrere Wochen lange intensive Nachsorge bei einem Kardiologen mit meist regelmäßigen Echokardiogrammen, um die Auflösung der Kardiomyopathie zu verfolgen. Danach wird zu einem jährlichen klinischen Follow-up geraten, da die Langzeitauswirkungen und der natürliche Krankheitsverlauf der Stress-Kardiomyopathie unbekannt sind.

Obwohl Thrombolytika für Patienten mit einer Stress-Kardiomyopathie nicht hilfreich sind, sollte ihre Anwendung erwogen werden, wenn keine perkutane Koronarintervention (PCI) möglich ist und die Patienten ansonsten die Kriterien für ihre Anwendung erfüllen.

 

Kommentar

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