Quiz: Nackenschmerzen kennt jeder – aber wissen Sie, wie Sie Patienten einfach helfen können? 5 Fragen als kleiner Test

James W. Pritchett, MD

Interessenkonflikte

22. Januar 2018

Nackenschmerzen zählen zu den häufigsten Problemen des Bewegungsapparates, mit denen Hausärzte und Orthopäden konfrontiert werden. Eine häufige Ursache ist ein Schleudertrauma. Es entsteht durch eine zervikale Überdehnung, eine Überlastung des Muskel-Sehnen-Apparates infolge einer exzessiven Krafteinwirkung auf die HWS. Als Pathomechanismus gilt eine Verlängerung und Ruptur von Muskelfasern oder Ligamenten. Sekundär kann es zu Ödemen, Blutungen und Entzündungen kommen.

Etwa 85% aller Nackenschmerzen sind die Folge von akuten oder wiederholten Nackentraumen oder von chronischem Stress und Überlastung. Zur Häufigkeit in Deutschland gibt es nur Schätzungen: Die Lebenszeit-Prävalenz liegt bei etwa 50%, die Punkt-Prävalenz bei etwa 10%. Die Mortalität ist niedrig, sofern nicht schwere Verletzungen mit assoziierten Hirn- oder Rückenmarkstraumen, respiratorischen Störungen oder Gefäßverletzungen für die zervikale Belastung verantwortlich waren. Die Symptomatik umfasst Schmerzen und die assoziierten Beschwerden. Die Einschränkungen infolge einer akuten oder chronischen zervikalen Überlastung bringen signifikante sozioökonomische Kosten mit sich.

Wie gut kennen Sie sich mit Nackenschmerzen aus? Überprüfen Sie ihr Wissen in diesem kurzen Quiz.

Kommentar

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