Kurzes Quiz: Rätsel Kontaktdermatitis – testen Sie Ihr Wissen zu Erscheinungsbild und Therapie mit diesen 5 Fragen

William James, MD

Interessenkonflikte

24. Juli 2017

Bei einer Dermatitis an Hand und Fuß ist oft das Herauslösen der Pilzerreger zum Erregernachweis aus der Probe mithilfe einer Kaliumhydroxidlösung und/oder die Anlage einer Pilzkultur zum Ausschluss einer Tinea angebracht (z.B. bei Tinea pedis).

Für die Diagnose einer irritativen Kontaktdermatitis gibt es keinen Labortest. Es handelt sich um eine Ausschlussdiagnose nach Bewertung anderer möglicher dermatologischer Ursachen der Effloreszenz (vor allem der allergischen Kontaktdermatitis) sowie des klinischen Erscheinungsbildes der Dermatitis an einer Stelle, die einen ausreichenden Kontakt zu einer bekannten Reizsubstanz hatte.

Laboruntersuchungen sind im Allgemeinen von nur geringem Wert für die Diagnose der Kontaktdermatitis. Allerdings können sie bei der Eliminierung anderer möglicher Ursachen hilfreich sein.

Eine Kontaktallergie lässt sich mithilfe des Epikutantests diagnostizieren. Allerdings kann der Test keinen Hautreizstoff identifizieren, der für eine irritativen Kontaktdermatitis verantwortlich ist.

Biopsien haben in der Diagnostik der Kontaktdermatitis nur einen geringen Stellenwert. Die meisten Kontaktdermatitiden ähneln sich in ihrer dermalen Symptomatik. Eine allergische und eine irritative Kontaktdermatitis lassen sich nicht immer sicher differenzieren. Allerdings kann die Hautbiopsie dem Ausschluss anderer Differenzialdiagnosen dienen.

Kommentar

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