Kurzes Quiz: 5 schwierige Fragen zu obstruktiver Schlafapnoe – wie gut kennen Sie sich zu Diagnose und Therapie aus?

Zab Mosenifar, MD

Interessenkonflikte

12. Juni 2017

Patienten mit einer ausgeprägten atmungsabhängigen Schlafstörung zeigen ein 2- bis 4-fach erhöhtes Risiko für komplexe nächtliche Arrhythmien. Die Bradyarrhythmie ist bei OSA-Patienten häufiger (etwa 10% der Betroffenen) und tritt besonders in den REM-Phasen sowie bei einem Sättigungsabfall um mindestens 4% auf.

Eine Hypertonie wird bei 50–70% der OSA-Patienten festgestellt. In mehreren großen Querschnittsstudien konnte gezeigt werden, dass die OSA ein Risikofaktor für die Hypertonieentwicklung ist, und zwar unabhängig von Körpergewicht, Alter und Alkohol- oder Tabakkonsum. Eine antihypertensive Medikation bessert die OSA nicht. Allerdings kann Clonidin als Suppressor der REM-Phasen die OSA indirekt beeinflussen, indem die Zahl der REM-Phasen reduziert wird, da in diesem REM-Schlaf die OSA am schwersten ist.

Die OSA gilt nicht als Ursache der Herzinsuffizienz, und ob sich bei Patienten mit Herzinsuffizienz dadurch die Sterblichkeit erhöht, ist unklar.

Kommentar

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