Kurzes Quiz: Diagnose und Therapie der Akromegalie

Romesh Khardori, MD

Interessenkonflikte

6. März 2017

Die von der US Endocrine Society im Jahre 2014 herausgegebene Leitlinie hat wichtige klinische Hinweise zur Evaluation und Therapie der Akromegalie aufgeführt. Darin werden folgende Empfehlungen gegeben:

  • Bei den meisten Akromegalie-Patienten sollte die chirurgische Hypophysenentfernung als entscheidender Behandlungsschritt betrachtet werden.

  • Frühestens 12 Wochen nach dem operativen Eingriff sollten bildgebende Verfahren durchgeführt werden, um nach einem Residualtumor zu fahnden.

  • Die Patienten werden gründlich auf mögliche Schädigungen durch einen Hypophysentumor und die mögliche Entwicklung eines Hypopituitarismus hin untersucht.

  • Eine medikamentöse Behandlung kommt nur bei Patienten infrage, bei denen die Symptomatik auch postoperativ noch fortdauert.

Wenn sich die überschießende GH-Sekretion nach einer Operation nicht normalisiert, empfiehlt sich im Allgemeinen eine Bestrahlung. Eine derartige Behandlung muss über Jahre hinweg geführt werden, bis die GH-/IGF-1-Spiegel zurückgehen oder sich normalisieren.
Somatostatin, Dopaminagonisten und GH-Rezeptor-Antagonisten sind die Hauptpfeiler der medikamentösen Behandlung einer GH-Hypersekretion und werden im Allgemeinen eingesetzt, wenn durch die Operation keine vollständige Remission erreicht werden konnte.

 

Kommentar

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