Kurzes Quiz: Diagnose und Therapie der Akromegalie

Romesh Khardori, MD

Interessenkonflikte

6. März 2017

Der IGF-1-Wert ist der zuverlässigste biochemische Indikator der Akromegalie. Es lässt sich im Krankheitsfall eine ausgezeichnete lineare Dosis-Wirkungsbeziehung zwischen dem Serum-IGF-1-Spiegel und der 24-Stunden-Sekretion von GH nachweisen. Erhöhte IGF-1-Werte bei Patienten, deren Symptome einen entsprechenden klinischen Verdacht begründen, zeigen fast immer einen GH-Überschuss an. Die IGF-1-Bestimmung ist nicht nur zur Diagnose sinnvoll, sondern dient auch der Wirksamkeitsprüfung der Therapie.

Aufgrund der relativ hohen Inzidenz symptomatischer und zufällig gefundener Hypophysenadenome sollten bildgebende Verfahren erst dann zum Einsatz kommen, wenn sich die biochemisch hinreichend bestätigte Diagnose einer Akromegalie ergeben hat.

Ein mittlerer Postglukose-GH-Spiegel (5–10 ng/ml) findet sich nur bei einem kleinen Prozentsatz der Patienten mit Verdacht auf Akromegalie. Bei diesen Patienten werden andere Tests zur Bestimmung ihres Zustandes durchgeführt.

Kommentar

3090D553-9492-4563-8681-AD288FA52ACE
Wir bitten darum, Diskussionen höflich und sachlich zu halten. Beiträge werden vor der Veröffentlichung nicht überprüft, jedoch werden Kommentare, die unsere Community-Regeln verletzen, gelöscht.

wird bearbeitet....