Die Fibromyalgie besteht als Syndrom aus persistierenden und weit verbreiteten Schmerzen, Steifigkeit, Müdigkeit, gestörtem und nicht erholsamen Schlaf und kognitiven Schwierigkeiten, die oft von mehreren anderen unerklärlichen Symptomen, Angst und/oder Depression und funktioneller Beeinträchtigung der Aktivitäten des täglichen Lebens begleitet werden.
Fibromyalgie wurde früher oft von Ärzten und in der Öffentlichkeit als psychische Störung oder „Mülleimer“-Diagnose abgetan, da sich keine objektiven Befunde bei der körperlichen Untersuchung und üblichen Labortests sowie durch Einsatz bildgebender Verfahren ergaben. Viele Ärzte akzeptieren Fibromyalgie bis heute nicht als eigenständiges Krankheitsbild. Allerdings haben Grundlagen- und klinische Forschung die neurophysiologischen Grundlagen für Fibromyalgie beleuchtet und zu ihrer heute gültigen Klassifikation als zentrales Sensibilitätssyndrom geführt.
Tatsächlich ist Fibromyalgie aus heutiger Sicht als eine neurosensorische Störung anzusehen, die teilweise durch Anomalien in der Schmerzverarbeitung durch das zentrale Nervensystem gekennzeichnet ist. Ein tieferes Verständnis der biologischen Grundlagen für Fibromyalgie führt schnell zu einer neuen Ära der spezifischen pharmakologischen Therapie für die Erkrankung.
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Diesen Artikel so zitieren: Kurzes Quiz: Wie gut kennen Sie sich mit der Fibromyalgie aus? - Medscape - 15. Aug 2016.
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