Streptokokken-Infektion: Fünf Fragen zu möglichen Symptomen und den entsprechenden Therapien

Michael Stuart Bronze, MD

Interessenkonflikte

28. September 2015

Da außer Streptokokkus pyogenes auch weitere Erreger eine Pharyngitis oder Tonsillitis hervorrufen können, sollte die Diagnose bestätigt werden. Der Rachenabstrich bleibt der Goldstandard für die Diagnose einer Streptokokken-Pharyngitis. Wird er richtig durchgeführt, weist die Kultur eines einzelnen Rachenabstrichs auf einer Blut-Agar-Platte mit einer Sensitivität von 90 % bis 95 % A-Streptokokken im Rachen nach. Auch wenn einige dieser Abstriche falsch-positiv sind (da sie keine akute Infektion widerspiegeln, sondern vielmehr Korrelat einer asymptomatischen Besiedelung sind), sollten alle positiv Getesteten mit Antibiotika behandelt werden.

Bei Patienten mit einer systemischen Infektion sollten eine Blutkultur, die Bestimmung des Antistreptolysin O-Titer, eine Speichel- und Gewebekultur durchgeführt werden. Bei Patienten mit akuter Pharyngitis sollte eine Infektion mit beta-hämolysierenden Streptokokken ausgeschlossen werden. Bei entsprechender Behandlung mit Antibiotika wird die Krankheitsdauer und Infektiösität verringert, und eitrige Komplikationen und schwere nicht eitrige Komplikationen können verhindert werden. Zu beachten ist, dass ein rheumatisches Fieber auch bei einer kurzen Verzögerung der antimikrobiellen Therapie meist verhindert werden kann.

Kommentar

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