Die Ergebnisse von CHOICE bis SYMPLICITY: Die Top-Stories vom ACC 2014

Megan Brooks | 22. April 2014

Autoren und Interessenkonflikte

Zu den Höhepunkten der wissenschaftlichen Sitzungen des diesjährigen Jahrestreffens des „American College of Cardiology (ACC)“ zählten:

HEAT-PPCI: Heparin zeigt sich inmitten heißer Debatten gegenüber Bivalirudin beim STEMI überlegen.

Vielversprechende Ergebnisse beim Herzinfarkt-Ausschluss durch Bestimmung des „high-sensitivity (hs)“-Troponins.

STAMPEDE: Operative Therapie deutlich besser als medikamentöse Therapie bei adipösen Patienten mit Diabetes mellitus.

PCSK9-Inhibitoren: Präsentationen zum Thema füllen die Vortragssäle.

CORP2: Colchicin senkt Rezidive der Perikarditis.

CHOICE: Sapien übertrifft CoreValve hinsichtlich der Erfolgsrate.

MADIT-CRT: CRT-Überlebensgewinn bei moderatem Herzversagen dauert nach 7 Jahren an.

REGARDS: Analyse beantwortet kritische Fragen zu neuen Vergleichen des kardiovaskulären Risikos.

CoreValve-Hochrisiko Studie: CoreValve der Hochrisikochirurgie bei Aortenklappenstenose überlegen.

SIMPLICITY HTN-3: Renale Denervierung am Ende?

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HEAT-PPCI: Heparin zeigt sich inmitten hitziger Debatten dem Bivalirudin beim STEMI überlegen.

Bei dieser randomisierten monozentrischen Studie wurde Heparin gegen Bivalirudin (Angiomax, „The Medicines Company“) unter Salvage-Einsatz von GPIIb/IIIa-Hemmern bei PCI getestet. Hierbei zeigten STEMI-Patienten unter Heparin eine stärkere Reduktion kardialer Hauptkomplikationen, weniger Stent-Thrombosen und weniger Reinfarkte. Hinsichtlich der Blutungskomplikationen zeigte sich kein Unterschied zwischen der Heparin- und der Bivalirudin-Gruppe. Heparin wurde als Bolus (70 IE/kg präinterventionell) gegeben, während Bivalirudin als Bolus vor Intervention (0,75mg/kg) und während der Intervention (1,75mg/kg pro Stunde) verabreicht wurde. Sowohl die Ergebnisse, die von Dr. Adeel Shahzad (Liverpool Heart- and Chest-Hospital, England) am letzten Tag des ACC präsentiert wurden, als auch das neuartige Studiendesign mit verspätet eingeholtem Patienteneinverständnis entfesselten eine hitzige Debatte.

Medscape berichtete: Clopidogrel und Heparin sind so wirksam wie Prasugrel und Bivalirudin

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HS-Troponin zeigt erneut vielversprechende Ergebnisse zum Herzinfarktausschluss bei Brustschmerzen.

Schwedische Notfallmediziner haben die High-Sensitivity-Troponin-Werte (hs-Troponin-Werte) von mehr als 14.000 Patienten mit Brustschmerzen bestimmt. Dabei fanden sie heraus, dass bei praktisch jedem Patienten mit nicht nachweisbaren Troponin-Spiegeln in der ersten Untersuchung und einem unauffälligen EKG ohne Ischämiezeichen ein akuter Myokardinfarkt sicher ausgeschlossen werden konnte, wie Dr. Nadia Bandstein von der Karolinska-Universitätsklinik in Stockholm berichtete. Dr. Prediman K. Shah vom Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles, Kalifornien gab zu bedenken, dass endgültige Empfehlungen auf der Basis der hs-Troponin-Werte, die als Kriterium für den Ausschluss eines Myokardinfarktes mit dem hs-cTnT-Assay bestimmt wurden, nicht ausgesprochen werden könnten. Dies „zieht keine Änderung der diagnostischen Standards nach sich, solange die Ergebnisse nicht prospektiv validiert worden sind“, so Shah.

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STAMPEDE: Die operative Therapie ist bei adipösen Patienten mit Diabetes mellitus deutlich besser als eine medikamentöse Therapie allein.

Bei der Blutzuckerkontrolle von adipösen Patienten mit Typ-2-Diabetes ist die Adipositaschirurgie erfolgreicher als eine intensive medikamentöse Therapie­­ ­­allein. Das zeigen die Ergebnisse der STAMPEDE-Studie, die auf dem ACC präsentiert und gleichzeitig im „New England Journal of Medicine“ publiziert wurden. Die Studie „weist zusätzlich nach, dass ein chirurgisches Vorgehen bei Typ-2-Diabetikern einer medikamentösen Behandlung allein überlegen ist, wenn es um die Betrachtung des klassischen Therapieziels weltweit – der Blutzuckerkontrolle – geht“, so der Hauptautor der Studie Dr. Philip Schauer von der Cleveland Clinic in Ohio.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Science Source.

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Dana Carvey wurde mit dem „CardioSmart Patient Advocate Award“ ausgezeichnet.

Komiker, Schauspieler und Philantrop Dana Carvey wurde während der Eröffnungsfeier für sein Engagement zur Detektion und Prävention von Herzerkrankungen geehrt. Er veröffentlichte seine eigene Krankengeschichte und unterstützte nationale Bemühungen zur Prävention von Herzerkrankungen. Carvey, der mit 42 Jahren einen Herzinfarkt erlitt und sich mehreren Interventionen (u.a. einer Bypass-Operation vor über 15 Jahren, die er später als „verpfuscht“ verurteilte) unterziehen musste, ist Patient von Dr. Prediman K. Shah (Cedars-Sinai Medical Center in Los Angeles, Kalifornien), dem Vize-Vorsitzendem des ACC 2014.

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PCSK9-Inhibitoren zeigen beeindruckende Ergebnisse in frühen Studien.

Zum diesjährigen Meeting der ACC zählten auch mehrere Sitzungen, die sich den neuen Inhibitoren des Proprotein-Konvertase-Subtilisin-Kexin Typ9 (PCSK9) widmeten. Demnach konnte in zahlreichen Studien die Wirksamkeit von Evolocumab (Amgen, Thousand Oaks, Kalifornien), Alirocumab (Regeneron Pharmaceuticals, Tarrytown, New York) und Bococizumab (Pfizer, New York) bei der Senkung des LDL-Cholesterins gezeigt werden. Dr. Peter Libby (Brigham and Women´s Hospital, Boston), der an den Studien nicht beteiligt war, bezeichnete das Aufkommen der PCSK9-Inhibitoren als „eindrucksvoll“, gab allerdings zu bedenken, dass die abschließende Evidenz für den Einsatz dieser neuen Substanzen erst noch im Rahmen großangelegter Sicherheits- und Wirksamkeitsstudien nachgewiesen werden muss.

Medscape berichtete: Drastische Cholesterinsenkung mit ein bis zwei Spritzen monatlich

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Wikimedia.

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Colchicin reduziert multiple Rezidive der Perikarditis: CORP2

Colchicin in Kombination mit konventioneller Therapie reduziert laut den Ergebnissen der doppelblinden, plazebo-kontrollierten multizentrischen CORP2-Studie das Perikarditis-Rezidiv-Risiko bei Patienten mit multiplen vorhergehenden Perikarditis-Episoden. Nach 6 Monaten waren Rezidive bei 21,6% der mit Colchicin behandelten Patienten und bei 42,5% der Patienten zu beobachten, die Placebo erhielten (p=0,0009). Der Studienleiter Dr. Massimo Imazio (Maria Vittoria Klinik, Turin, Italien), der die CORP2-Studie nach gleichzeitiger Veröffentlichung im Lancet präsentierte, sagte, dass „Colchicin als Erstlinientherapie für entweder eine akute oder rezidivierende Perikarditis in Abwesenheit von Kontraindikationen oder spezifischen Indikationen in Erwägung gezogen werden sollte.“

Medscape berichtete: Colchicin halbiert das Rückfallrisiko

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CHOICE: Sapien übertrifft CoreValve hinsichtlich der Erfolgsrate.

In einer kleinen Head-to-Head-Studie, die zwei durch die FDA zugelassene kathetergesteuerte Aortenklappenersätze untersuchte, zeigte sich das ballon-expandierende Implantat Sapien dem selbstexpandierenden CoreValve-Produkt von Medtronic überlegen. Die CHOICE-Studie, die von Dr. Mohamed Abdel-Wahab (Segeberger Kliniken, Bad Segeberg, Deutschland) vorgestellt wurde, bezog keine harten klinischen Kriterien in die Auswertung mit ein, sondern konzentrierte sich auf die Erfolgsrate der Produkte: korrekter Gefäßzugang, Abwurf der Aortenklappe, Entfernung des Trägersystems, korrekte Positionierung der Klappe sowie Leistung der Herzklappe (siehe Definition der Kriterien durch das „Valve Academic Research Consortium“). Die Ergebnisse zeigen einen deutlichen Vorteil beim Einsatz des Sapien-Produktes, „sollten aber nicht als Ersatz für Langzeitevaluationskriterien wie Mortalität, Schlaganfallrate und Lebensqualität herangezogen werden“, wie Dr. E. Murat Tuzcu und Dr. Samir Kapadia (Cleveland Clinic, Ohio) in einem Editorial im JAMA ausführten, wo die Ergebnisse zeitgleich zur Präsentation veröffentlicht worden sind.

Medscape berichtete: Die CHOICE-Ergebnisse zu Edwards Sapien und CorValve

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Edwards Life Sciences (L); Medtronic (R)

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MADIT-CRT: CRT-Überlebensgewinn bei moderatem Herzversagen dauert nach 7 Jahren an.

Die kardiale Resynchronisierungstherapie (CRT) kann bei Patienten mit leichter Herzinsuffizienz eine zufriedenstellende Langzeittherapie darstellen – unter der Voraussetzung des Vorliegens eines Linksschenkelblocks zusammen mit einer reduzierten Ejektionsfraktion des linken Ventrikels und anderen Indikationen für eine Schrittmachertherapie. Dies ergab die Analyse der MADIT-CRT-Studie nach Auswertung einer Nachsorge von 7 Jahren. Die Vorteile der CRT konnten bei den Studienpatienten ohne Linksschenkelblock allerdings nicht beobachtet werden. Im Gegenteil könnten diese einer erhöhten Gesamtmortalität ausgesetzt sein, wie Dr. Ilan Goldenberg (Sheba Medical Center und Universität von Tel Aviv, Israel) bemerkte. Dr. Allan S. Jaffe (Mayo Clinic, Rochester, MN), der nicht in die Studie involviert war, kommentierte wie folgt: „Ich denke, dass diese Langzeitnachsorge unsere Frage schlussendlich beantwortet hat. Wenigstens für den jetzigen Zeitpunkt profitieren eindeutig Patienten mit Linksschenkelblock im Rahmen unseres Vorgehens.“

Medscape berichtete: Weniger Todesfälle nach CRT-ICD - aber nur bei einem Linksschenkelblock

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REGARDS: Analyse beantwortet kritische Fragen zu neuen Vergleichen des kardiovaskulären Risikos.

Erst im Jahr 2013 sind die kontrovers diskutierten Gleichungen zur Risikoabschätzung in die ACC/AHA-Leitlinien 2013 eingegangen. Nun könnten sie sich als ein präziserer Prädiktor einer atherosklerotischen Erkrankung erweisen, als die Kritiker verlauten ließen. Dafür gibt eine Inter-Kohorten-Studie des Teams um Dr. Paul Muntner (University of Alabama in Birmingham) Anlass: Der Risikovergleich zwischen einer Gruppe mit und einer Gruppe ohne Statine in der Eigenmedikation und ohne klassischer Indikationen für Statine zeigte, dass die Risikovorhersage dem Auftreten von Ereignissen ähnlich war. Die Auswertung der Studie wurde zeitgleich zu ihrer Veröffentlichung im JAMA vorgetragen. Dr. Paul Ridker (Brigham and Women´s Hospital, Boston, MA) blieb allerdings kritisch: „Die neuen Rotterdam-Daten und die wiederholte Analyse der REGARDS-Daten zeigen, dass der ACC/AHA-Risikokalkulator das Risiko überschätzt und ungenügend bestimmt hat, wie es bereits regelmäßig in vorherigen Studien der Fall war“, berichtete er HeartWire.

Bilder mit freundlicher Genehmigung vom „American College of Cardiology“.

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Zöliakie bedingt ein fast doppelt so hohes Risiko für eine koronare Herzerkrankung.

Menschen, die an einer Zöliakie leiden, haben gegenüber der Normalbevölkerung ein fast 2-fach erhöhtes Risiko für die Entwicklung einer koronaren Herzerkrankung verglichen, wie eine große retrospektive Studie postuliert. Die Forscher werteten elektronische Patientenakten von Patienten aus 13 Gesundheitssystemen zwischen Januar 1999 und September 2013 aus. Unter 22.4 Millionen Patienten konnten 24.530 Zöliakie-Patienten identifiziert werden. Die Studie stellt eine spezielle Patientenpopulation ins Rampenlicht, die selbst in Abwesenheit klassischer Risikofaktoren für eine kardiovaskuläre Erkrankung ein höheres Risiko für eine koronare Herzerkrankung aufweist, wie Co-Autor der Studie Dr. Rama Dilip Gajulapalli (Cleveland Clinic, Ohio) ausführte. „Hausärzte, Gastroenterologen und andere Fachärzte sollten besonders auf ihre Zöliakie-Patienten achten und betroffene Patienten auf wahrscheinliche kardiale Erkrankungen hin regelmäßig kontrolliert werden“, fügte er hinzu.

Bilder mit freundlicher Genehmigung von Thinkstock.

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CoreValve-Hochrisiko Studie: CoreValve ist der Hochrisikochirurgie bei Aortenklappenstenose überlegen.

Patienten mit hochgradiger Aortenstenose und hohem Operationsrisiko zeigten ein signifikant höheres 1-Jahresüberleben nach kathetergesteuertem Aortenklappenersatz mit CoreValve (Medtronic) als mit offener Chirurgie, wie die entscheidende Studie bei dieser Patientenpopulation demonstrierte. Die Daten wurden von Dr. David H. Adams (Mount Sinai Medical Center, New York, NY) vorgestellt, die zeitgleich im NEJM erschienen. Wie erwartet kam es zu einer höheren Rate an Schrittmacherimplantationen in der Gruppe der mit CoreValve behandelten Patienten. Dr. Timothy Gardner (University of Pennsylvania School of Medicine, Philadelphia), der die Ergebnisse kommentierte, merkte an, dass „das Maß an Überlegenheit statistisch auf dünnem Eis steht, dass aber die Nicht-Unterlegenheit ziemlich deutlich ist“.

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SIMPLICITY HTN-3: Renale Denervierung am Ende?

Die Anwendung der renalen Denervierung ist durch die negativen Ergebnisse im Rahmen der SIMPLICITY HTN-3-Studie zum Stillstand gekommen, wie Dr. Franz Messerli (Icahn School of Medicine, New York City) und Dr. Sripal Bangalore (New York University School of Medicine, New York City) in ihrem Editorial im NEJM schreiben, während die Studienergebnisse zeitgleich auf dem ACC-Meeting vorgestellt wurden. Vor dem Hintergrund der negativen Daten sagte der Hauptautor der Studie Dr. Deepak Bhatt (Brigham and Women´s Hospital, Boston, MA), der die Daten präsentierte, dass er hinsichtlich einer Empfehlung der Methode sehr vorsichtig sei, die in den USA als experimentell gilt, aber in mehr als 80 anderen Ländern zugelassen ist. Nicht einmal 24 Stunden später stellte Prof. Dr. Michael Böhm (Universitätsklinikum des Saarlandes, Homburg/Saar, Deutschland) auf einer „Late-Beaking“-Session positive Daten zu den ersten 1000 Patienten vor, die in eine prospektive, open-label, multizentrische, internationale Registerstudie (Global SIMPLICITY Registry) eingeschlossen wurden und ließ damit wieder Hoffnung für den Einsatz dieser Methode aufkommen.

Medscape berichtete: Die renale Denervierung „ist nicht tot, doch ein Neustart ist nötig“

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Ein Drittel der in Texas getesteten Kinder mit grenzwertigen oder erhöhten Cholesterinwerten.

Jedes dritte Kind in Texas weist laut einer der größten Studien mit ambulanten pädiatrischen Klinikbesuchen grenzwertige oder erhöhte Cholesterinwerte auf. Das Team um Dr. Thomas Seery (Texas Children´s Hospital, Houston) wertete die Krankenakten von 12.712 Kindern aus, bei denen als Teil einer Routineuntersuchung in den „Texas Children´s Pediatrics Associates Clinics“ der Cholesterinwert bestimmt wurde. „Kinder benötigen eine Cholesterinkontrolle im Alter zwischen 9 und 11 Jahren“, sagte Seery. „Dadurch bietet sich die optimale Gelegenheit für Ärzte und Eltern, die Wichtigkeit eines gesunden Lebensstils und dessen positiven Einfluss auf kardiovaskuläre Erkrankungen zu diskutieren. Unsere Ergebnisse geben guten Grund, alle Kinder auf Cholesterin zu screenen“.

Bild mit freundlicher Genehmigung von Thinkstock.

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Autoren und Interessenkonflikte

Diese Diashow wurde ursprünglich auf Medscape.com präsentiert.

Mitarbeiterinformationen

Autoren:
Megan Brooks, Journalistin, Weston, CT

Tricia Ward, Editorial Director, theheart.org | Medscape Cardiology, New York City

Darbe Rotach, Senior Foto-Redakteur, Medscape, New York City

Allison Shelley, Fotografin, Washington, DC

Shelley Wood, Chefredakteurin, theheart.org | Medscape Cardiology, Kelowna, BC, Canada

Steve Stiles, Redakteur, theheart.org | Medscape Cardiology, Fremont, CA

Michael O'Riordan, Senior Journalist, theheart.org | Medscape Cardiology, Hamilton, ON

Lisa Nainggolan, News-Redakteurin, Medscape Diabetes & Endocrinology, London, UK

Übersetzung:
Dr. med. Christoph Eimer, Urologe

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