Gynäkologischer Schmerz

Dharmesh Kapoor | 8. August 2012

Autoren und Interessenskonflikte

Chronische Unterbauchschmerzen

Definition und Differenzierung

Das American College of Obstretics and Gynecology (ACOG) definiert chronischen Unterbauchschmerz (CPP) als einen andauernden oder nichtzyklischen Unterbauchschmerz mit einer Dauer von mehr als 6 Monaten, welcher lokalisiert ist zum anatomischen Becken, zur Bauchwand oder unterhalb des Nabels, zum lumbosakralen Rücken oder Gesäß, und welcher von ausreichender Schwere ist, um die funktionelle Aktiviät  einzuschränken oder  eine medizinische Behandlung zu erfordern. Es wird vermutet, dass fast 4 % der Frauen ein andauerndes CPP haben. Es bildet die Indikation für 18% aller Hysterektomien und 40 % der gynäkologischen Laparoskopien. Auch die Beziehung von wiederkehrendem Schmerz zur Menstruation oder das Vorhandensein von Dyspareunie ist nur angedeutet.

Jährlich werden bei Patientinnen mit Endometriose und chronischen Unterbauchschmerzen 400.000 Laparoskopien durchgeführt . Negative Laparoskopiebefunde erscheinen bei  40% der Patientinnen.

Wichtige nichtgynäkologische Ursachen, die in der Differentialdiagnose berücksichtigt werden müssen, beinhalten Reizdarmsyndrom (IBS), interstitielle Zystitis (IC) und myofasziales Syndrom des Beckenbodens.

Wichtig ist, Bauchwand-Ätiologien auszuschließen, die durch das Anheben des Kopfes oder das Anheben der ausgestreckten Beine während der Rückenlage verschlimmert werden.

Dyspareunie als ein bedeutender Faktor

Patientinnen mit starker, innerlicher oder drückender Dyspareunie berichten oftmals von einem aufprallähnlichen Gefühl während des Geschlechtsverkehrs. Jede Pathologie des Beckens kann für diese Beschwerden verantwortlich sein, aber Anomalitäten wie Endometriose, Becken-Adhäsionen, Becken-Entspannung, Fehlstellung (Retroversion), Adnexpathologie oder Prolaps und Uterus-Myome sind die häufigsten Ursachen. IC kann Dyspareunie verursachen, bevor es zu einem chronischen und kontinuierlichen Schmerz voranschreitet. IBS kann außerdem eine Dyspareunie und Schmerzen an der Spitze der Scheide verursachen.

Adhäsionen

Eine Studie zur Abbildung der Schmerzantwort während einer Laparoskopie bei vollem Bewusstsein stellte fest,  dass peritoneale Adhäsionen und dünne Adhäsionen, die Bewegung zwischen zwei Strukturen ermöglichen, die höchsten Schmerzscores hatten, während tiefe, fixierte Adhäsionen weniger Schmerz verursachten. Der Schmerz ist azyklisch und nicht begleitet von vaginaler Blutung. Dyspareunie und Symptome, die intermittierende subakute Darmobstipationen andeuten, können mit Adhäsionen assoziiert sein. Adhäsiolyse sollte empfohlen werden mit realistischen Erwartungen, und ein multidisziplinärer Ansatz in einer Schmerzklinik kann lohnend sein vor dem Versuch der Operation. In einer Studie wurde von einer Heilung oder Besserung  in zwei Dritteln der Patientinnen mit chronischem Unterbauchschmerz berichtet, sowie in  fast 50% der Patientinnen mit Dysmenorrhoe.

In einer randomisierten Studie wurde gezeigt, dass Patientinnen mit schweren Adhäsionen unter Einbeziehung des Intestinaltraktes von einer Adhäsiolyse profitieren. Eine kürzlich durchgeführte Studie fand Adhäsionen, die das Sigma zur Seitenwand des Beckens ablenken, bei 38 % der Patientinnen mit chronischem Unterbauchschmerz. Bei  Patientinnen ohne nachweisbare Endometriose hatten 80 % eine signifikante Verringerung der Symptome nach Adhäsiolyse während einer 18-monatigen Nachbeobachtung. Verschiedene wirkende Mittel schienen die Entstehung von Adhäsionen zu verringern, aber keines hat allgemeingültige Akzeptanz erreicht. In einer kürzlich durchgeführten kleinen randomisierten Studie von 25 Patientinnen wurde eine signifikante Verbesserung von rechtsseitigem Schmerz in Frauen, die sich einer parakolischen Adhäsiolyse unterzogen, festgestellt.

Die Prävention von Adhäsionen nach einer Beckenoperation war wichtig. In einer kürzlich durchgeführten Cochrane Review stellten die Autoren fest, dass Interceed das einzig wirkende Mittel war, um eine neuerliche Entstehung von Adhäsionen nach einer laparoskopischen Operation oder Laparotomiezu verhindern. Allerdings war der Einsatz von Interceed nicht mit einer Erhöhung der Schwangerschaftsraten assoziiert.

Chronische Unterleibsentzündung

Es wird angenommen, dass der Schmerz aufgrund einer Infektion oder Adhäsionen, die den Grundzustand verschlimmern, besteht. Allerdings scheiterte eine kürzlich durchgeführte Tierstudie daran, Adhäsionen nach einer direkten bakteriellen Impfung zu zeigen. Eine Infektion kann begleitet werden von Fieber, Leukozytose und einer Gonokokken- oder Chlamydieninfektion. Eine Laparoskopie und Kulturen der peritonealen Flüssigkeitbestätigen die Diagnose in den meisten Fällen. Die empirische Behandlung mit Antibiotika sollte vor einer Laparoskopie begonnen werden.

Eierstockrest-Syndrom

Nach einer totalen abdominalen Hysterektomie und bilateraler Salpingo-Ovarektomie kann der Eierstockrest zystische Veränderungen durchlaufen, die Schmerz verursachen. Eine hormonelle Suppression mit Danazol, kombiniert mit oralen kontrazeptiven Pillen, hoch-dosiertem Progestin und GnRH-Agonisten sind mögliche Behandlungsoptionen. Die Diagnose kann durch Sonographie unterstützt werden. Die Lokalisierung des ovariellen Gewebes kann herausfordernd sein. Wie bei allen laparoskopischen Operationen ist die Fachkenntnis des Operateurs wichtig für den Erfolg des Vorgangs aufgrund der dichten Adhäsionen, die oft vorhanden sind. Andernfalls kann eine Laparotomie indiziert sein.

Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom ist eines der häufigsten funktionellen intestinalen Störungen. Es ist definiert als eine Gruppe von funktionellen Störungen, bei denen abdominelle Beschwerden oder Schmerz mit der Defäkation oder einem Wechsel in den Stuhlgewohnheiten assoziiert sind. Das Reizdarmsyndrom umfasst auch Eigenschaften einer durcheinander geratenen Defäkation.

Rom-Kriterien für das Reizdarmsyndrom

Wiederkehrende Symptome (2 von 3), mindestens 12 Wochen im vorangegangenen Jahr vorhanden

  • Abdomineller Schmerz entlastet durch die Defäkation
  • Beginn assoziiert mit einem Wechsel in der Stuhlfrequenz
  • Beginn assoziiert mit einem Wechsel des Stuhlaussehens

Symptome, die die Diagnose unterstützen

  • Anomale Stuhlfrequenz
  • Anomale Stuhlform
  • Anomale Stuhlpassage
  • Schleimabgang
  • Blähungen

Der Verlauf spielt eine wichtige Rolle, um Fälle wie eine Laktoseintoleranz auszuschließen, die sich mit ähnlichen Symptomen präsentiert. Bei der Untersuchung ist oft ein schmerzempfindliches Sigmoid tastbar. Es wurde nicht gezeigt, dass eine Ballaststoff-Ergänzung signifikante Vorteile hat, und sie sollte für Patienten mit hartem Stuhl vorbehalten werden. Patienten mit wiederkehrenden schweren abdominellen Krämpfen können von Antispastika wie Dicyclomin und Hyoscyamin profitieren, obwohl diese Behandlung nicht in kontrollierten Studien begründet wurde. Patienten mit schwerem Reizdarmsyndrom benötigen eine vielseitige Herangehensweise, die eine psychiatrische Beurteilung einschließt, weil die Symptome Teil einer somatischen Störung sein können.

Niedrig-dosierte Antidepressiva wie Amitriptylin und selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer können eine begleitende Rolle haben. Alosetron (Lotronex) wurde wieder in den US-Markt eingeführt und anerkannt für schwere chronische Diarrhoe-vorherrschende Reizdarmsyndrome, aber erst, nachdem andere Behandlungsmöglichkeiten nicht erfolgreich waren, aufgrund des Risikos von ernsthaften schädlichen gastrointestinalen Ereignissen (z.B. ischämische Colitis, ernsthafte Komplikationen einer Verstopfung). Die Folgen dieser schädlichen Auswirkungen sind Klinikaufenthalte, Bluttransfusionen, Operation und Tod.

Tegaserod (Zelnorm, in Deutschland nicht zugelassen), ein partieller Agonist des 5-Hydroxytryptamin-Rezeptorszur Behandlung der Symptome eines Reizdarmsyndroms, lindert die Obstipation und beschleunigt den intestinalen Durchgang. In einer kürzlich durchgeführten Metaanalyse wurde festgestellt, dass Tegaserod signifikanten Nutzen  bei Frauen mit Obstipation-vorherrschendem Reizdarmsyndrom aufweist.

Tegaserod wurde im März 2007 vorübergehend vom US-Markt genommen; allerdings ist nun seit dem 27. Juli 2007 der eingeschränkte Gebrauch von Tegaserod über ein IND Behandlungsprotokoll erlaubt. Die IND-Behandlung erlaubt den Einsatz von  Tegaserod in der Therapie desReizdarmsyndroms mit Obstipation (IBS-C) oder chronischer idiopathischer Obstipation (CIC) bei Frauen unter 55 Jahren, die spezifische Richtlinien erfüllen. Der Gebrauch wird weiter eingeschränkt für diejenigen Patientinnen mit kritischer Notwendigkeit, die keine bekannten oder vorbestehenden Herzerkrankungen haben.

In diesem Jahr wurde das Tegaserod-Marketing vor einiger Zeit eingestellt, Auslöser war eine Metaanalyse von Sicherheitsdaten von 29 klinischen Studienmit mehr als 18.000 Patienten. Die Ergebnisse zeigten eine erhöhte Anzahl von schweren kardiovaskulären schädlichen Ereignissen, einschliesslich Angina, Myokardinfarkt und Schlaganfall, bei Patienten, die Tegaserod einnahmen, verglichen mit Plazebo. In jeder Studie wurden  die Probanden zufällig entweder der Tegaserod- oder Plazebogruppe zugeteilt (Tegaserod wurde von 11.614 Patienten und Plazebo von 7.031 Patienten eingenommen). Das durchschnittliche Alter der Probanden betrug 43 Jahre,  die meisten Patienten (d.h. 88%) waren Frauen. Ernsthafte und lebensbedrohliche kardiovaskuläre schädliche Ereignisse traten bei 13 Patienten (0,1%) auf, die mit Tegaserod behandelt wurden; unter diesen hatten 4 Patienten einen Herzinfarkt (einer mit tödlichem Ausgang), 6 litten unter instabiler Angina und 3 hatten einen Schlaganfall. In der Plazebogruppe wies nur 1 Patient (0,01%) Symptome auf, die auf einen beginnenden Schlaganfall hindeuteten, welcher jedoch ohne Komplikationen verlief.

Ebenfalls wurde festgestellt, dass Loperamid von Nutzen für Frauen mit schmerzloser Diarrhoe sein kann. Das Produkt ist jetzt auf dem US-Markt erhältlich. Fedotozin (ein Prüfpräparat in den Vereinigten Staaten) ist ein kappa-Opioid-Agonist, der intestinale Hypersensitivität mindert und helfen kann, Blähungsschmerz zu verringern. Substanz-P-Antagonisten werden derzeitig evaluiert für die Behandlung von Reizdarmsyndrom. Darüber hinaus können auch Selbsthilfegruppen hilfreich sein.

Ungefähr 60% der Patienten mit chronischem Unterbauchschmerz können ein Reizdarmsyndrom als primäre oder koexistierende Diagnose haben. Die Rom-Kriterien für die Diagnose sollten in der klinischen Routineanwendung beachtet werden. Eine frühe Diagnose erlaubt die Formulierung eines Managementplanes, der Beratung und nicht-pharmakologische Interventionen, die eine wichtige Rolle bei der Linderung der Symptome des Patienten spielen, einschließt.

Myofaszialer Schmerz

Myofasziale Ätiologie erscheint bei 15 % der Patientinnen mit chronischen Unterbauchschmerzen. Triggerpunkte sind hyperirritable Punkte, normalerweise innerhalb eines straffen Bandes von Skelettmuskulatur oder in der Muskelfaszie. Diese sind schmerzvoll bei Kompression und können einen charakteristischen Übertragungsschmerz, Druckschmerzhaftigkeit und autonome Phänomene hervorrufen. Frauen können Schmerz von Triggerpunkten (Bereiche darüberliegender Muskeln, die Krämpfe und Schmerz hervorrufen können) erleben in den myofaszialen Schichten der Becken-Seitenwand oder des Beckenbodens. Der Obturatorius internus und der Levator ani sind häufige Stellen und sollten palpiert werden. Eine kürzlich durchgeführte Studie fand Levatorschmerz bei 87 % der Frauen mit diagnostizierter interstitieller Zystitis (IC). Koexistierende Symptome, wie häufige Kopfschmerzen, nicht erholsamer Schlaf, diffuse schmerzhafte Punkte und Erschöpfung können hinweisend sein auf systemische Störungen wie Fibromyalgie.

Die Behandlung für Triggerpunkte beinhaltet normalerweise Hyperstimulations-Analgesie (z.B. Dehnung, kaltes Spray), lokale Infektion von anästhetisch wirkenden Mitteln, TENS und Akupunktur. Alle diese Behandlungen wirken als Gegenreizmittel, die die zentrale Schranke oder Reizschwelle ändern und in einer anhaltenden Antwort resultieren. Die Wirkung eines injizierten lokalen Anästhetikums hat den Effekt, die zentrale Antwort zu blockieren. Eine kürzlich durchgeführte kleine Studie von 18 Frauen fand eine Verbesserung bei 72% mit Triggerpunkt-Injektionen, anästhetisch wirkende Mittel und Triamcinolone kombinierend. Eine randomisierte, Plazebo-kontrollierte Studie aus Australien fand signifikante Verbesserungen bei nichtmenstruellem Unterbauchschmerz und Beckenboden-Krämpfen bei Frauen, die mit Botulinum-Toxin Typ A therapiert wurden.

Myofaszialer Schmerz kann sich als fokaler Unterbauchschmerz aufgrund des Einschlusses des Nervus genitofemoralis oder Nervus ilioinguinalis manifestieren, was eine Spätfolge von Pfannenstielinzisionen ist. Eine Bupivacain-Nervenblockade ist sowohl eine diagnostische als auch eine therapeutische Maßnahme. Die Kryoneurolyse oder operative Entfernung der betroffenen Nerven sollte hartnäckigen Fällen vorbehalten sein. Es wurde auch berichtet, dass manuelle Therapie der Triggerpunkte des Beckenbodens den Schmerz bei Frauen mit interstitieller Zystitis und bei Frauen mit Frequency-Urgency-Syndrom (Pollakisurie) verbessern.

Interstitielle Zystitis

Eine relative Überlappung existiert in der Symptomatik bei Patientin mit interstitieller Zystitis und Reizdarmsyndrom. Obwohl einige Autoren annehmen, dass die Kriterien des "Nationalen Institutes für Diabetes, Verdauungs- und Nierenerkrankungen" ("National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases) zu streng sind, dienen die Kriterien immer noch als ein brauchbarer klinischer Leitfaden für das Verständnis der komplexen Natur des Problems.

Erforderliche Befunde

  • Hunner Ulkus (Blasenwandulkus) oder diffuse Glomerulation (d.h. kleine Blutungspunkte auf der Blasenoberfläche, gesehen nach Hydrodistension der Blase)
  • Schmerz, assoziiert mit der Blase oder plötzlicher Harndrang

Automatischer Ausschluss

  • Alter jünger als 18 Jahre
  • Dauer der Symptome weniger als 9 Monate
  • Harnfrequenz weniger als 8 Mal pro Tag
  • Abwesenheit von Nykturie
  • Benigne oder maligne Tumoren
  • Strahlenzystitis
  • Vaginitis
  • Cyclophosphamid-Zystitis
  • Urethrales Divertikel
  • Genitaler Krebs
  • Aktive Herpesinfektion
  • Blasen- oder untere Uretersteine
  • Unwillkürliche Blasenkontraktionen
  • Blasenkapazität weniger als 350 ml im Wachzustand
  • Symptome entlastet durch Antibiotika, Harn-Antiseptika, Analgetika, Anticholinergika, oder Muskelrelaxanzien

Eine kürzlich durchgeführte Studie fand Hinweise auf eine interstitielle Zystitis bei Zystoskopiebefunden bei 38% der Patienten, die sich einer Laparoskopie bei chronischen Unterbauchschmerzen unterzogen. In einer Längsstudie einer Kohorte von Patientin mit interstitieller Zystitis waren die häufigsten Schmerzstellen tief abdominal (80%), urethral (74%) und unterer Rücken (65%).

Zwei verschiedene ätiologische Mechanismen für die interstitielle Zystitis wurden vorgeschlagen. Die klassische oder eiternde Variante ist entzündlichen Ursprungs, und die nicht-ulzeröse Variante ist neuropathischen Ursprungs. Das hat Folgen für die Therapiewahl. Ein Evidenz-basierter therapeutischer Algorithmus für die Behandlung existiert nicht.

Behandlungsmöglichkeiten

Hydroxyzin ist ein Histaminrezeptor-Antagonist mit Wirkung auf das zentrale und periphere Nervensystem. Es wird vermutet, dass Hydroxyzine gute klinische Wirkung bei Patienten mit interstitieller Zystitis hat. Die Dosis ist 25.50 mg für 14 Tage.

Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum, das auch den H1-Histamin-Rezeptor blockiert. Amitritpylin wirkt über eine Blockade der Acetylcholinrezeptoren, einschließlich der Hemmung der Wiederaufnahme von freigesetztem Serotonin und Norepinephrin. Es hat auch eine beruhigende Wirkung über die H1-Rezeptoren. Eine kürzlich durchgeführte Plazebo-kontrollierte, randomisierte Studie zeigte eine signifikante Verbesserung bei Patienten mit interstitieller Zystitis, die mit Amitritpylin behandelt wurden.

Kortikosteroide werden nicht weithin gebraucht wegen der nachteiligen Wirkungen wie Flüssigkeitsretention und Osteoporose. Allerdings hat eine kürzlich durchgeführte Studie von einer verbesserten Schmerzkontrolle und allgemeiner  Zufriedenheit mit oralem Prednison bei einer Kohorte von Frauen mit schwerer refraktärer interstitieller Zystitis berichtet.

Es wird behauptet, dass Natrium-Pentosanpolysulfat (PPS) (Elmiron) den Abbau in der Glykosaminkglykan-Schicht (GAG) wiederherstellt. Eine doppelt-blinde Plazebo-kontrollierte Studie zeigte subjektive Verbesserungen in Schmerz, Harndrang, Frequenz und Nykturie. Die Patienten zeigten auch eine objektive Verbesserung in dem durchschnittlich entleerten Volumen. Allerdings wurde kein objektiver Beweis einer Verbesserung der Urinfrequenz bemerkt. Eine andere Studie zeigte, dass der klassische Subtyp der interstitiellen Zystitis besser anspricht als die nicht-ulzeröse Form. In einer Plazebo-kontrollierten Studie berichtete ein Viertel der Patienten über eine Verbesserung von mehr als 25%. Ein gutes Ansprechen wird nach 4-12 Monaten der Behandlung erwartet, und 50% der Patienten zeigten eine Verbesserung in der Zeit. Die Dosis ist 150-200 mg zwischen den Mahlzeiten. Eine spätere Studie, die PPS und Hydroxyzine evaluierte, scheiterte daran, eine Verbesserung bei den meisten Frauen zu zeigen. Chondroitinsulfat ist ein anderes Medikament, das die GAG-Schicht wiederauffüllt. Die Dosis ist 50 ml zweimal in der Woche, dann herabsetzen auf einmal wöchentlich für 4 Wochen. Eine Remission wird erreicht mit monatlichen Installationen.

Eine intravesikale Installationstherapie kann durchgeführt werden, indem Mittel benutzt werden, die zytoprotektiv oder zytodestruktuv sind. Zytoprotektive Mittel enthalten Heparin, was in einer Dosis von 20.000 IE in 10 ml sterilem Wasser gegeben werden kann. Einige Autoren haben Methylprednisolon genutzt in einer Kombination mit Heparin. Es wurde gezeigt, dass eine Kombination von Heparin mit alkalisiertem Lidocain eine bessere Symptomlinderung bietet als Heparin allein.

Zytodestruktive Mittel enthalten Dimethyl-Sulfoxide (DMSO),Silbernitrat und Bacillus Calmette-Guérin (BCG)-Impfstoff. DMSO ist ein Radikalfänger für intrazelluläre freie Sauerstoffradikale. Es ist ein antientzündliches Mittel und ein Lokalanästhetikum. Es wird zweimal eingeimpft als 50 ml einer 50%-Lösung. Es kann gegeben werden mit einem Cocktail von Gentamicin, Lidocain, Natriumbicarbonat und Heparin. DMSO bietet Entlastung in ca. zwei Drittel der Fälle, es steigert die Blasen-Compliance und hemmt Detrusorkontraktionen. Es wird vermutet, dass BCG die Immunantwort moduliert. Es wird eingeimpft als 12.5 mg (50ml) wöchentlich für 4-6 Wochen. Eine kürzlich durchgeführte Plazebo-kontrollierte Studie scheiterte daran, einen signifikanten Nutzen mit BCG zu zeigen.

Capsaicin ist ein anderes Medikament, das erfolgreich war bei Patienten mit interstitieller Zystitis. Capsaicin ist ein selektives Neurotoxin für kleine myelinisierte Klasse C afferente Neurone. Es inhibiert reflektorisch Blasenkontraktionen, verringert ihren Umfang und steigert das Residualvolumen. Patienten mit Harndrang und häufiger Urinfrequenz aufgrund eines idiopathischen Diabetes insipidus oder sensorischem Harndrang haben nicht so gut auf Capsaicin angesprochen. Auch werden 40 ml von 2% Lidocain gegeben, um eine Anästhesie von der initialen Anregung zu bewirken. Die Dosis von Capsaicin ist 50 ml geimpft über eine 4-wöchige Periode. Ungefähr 44%  der Patienten waren zufrieden mit dieser Behandlung, und weitere 36% hatten eine Verringerung in der Frequenz von einer Dranginkontinenz. Capsaicin benötigt eine Reinstallation nach 6 Monaten.

Resiniferatoxin (RTX) ist ein Mittel, das nach einem, ähnlichen Prinzip arbeitet. Nach Ergebnissen einer kürzlich durchgeführten Studie dürfte es  ein vielversprechendes Mittel für die Behandlung der interstitiellen Zystitis sein.

In einem Cochrane Review über intravesikale Behandlungen der interstitiellen Zystitiswaren die Resultate am vielversprechendsten für BCG und Oxybutynin.

Zystektomie und Iliumconduit waren die am häufigsten genutzten größeren operativen Vorgehen. Ein Review von vorgeschriebenen Behandlungen in der IC-Datenbank zeigte, dass die Zystoskopie mit Hydrodistension die gängigste Behandlung ist. Sakrale Neuromodulation, hyperbarer Sauerstoff, Botulinum-Toxin (BTX-A), und Cyclosporin A sind unter den neueren Modalitäten in der Behandlung der interstitiellen Zystitis und wurden mit einigem Erfolg getestet. Langzeitergebnisse sind nötig bevor diese als primäre Maßnahmen empfohlen werden sollten.

Urethrales Syndrom

Patienten mit urethralem Syndrom präsentieren sich mit klassischen Symptomen einer Harnwegsinfektion, aber die Ergebnisse der Urinkultur sind negativ für eine Infektion. Die Symptome beinhalten häufige Frequenz, Drang und Druck in der Abwesenheit von Nykturie. Die körperliche Untersuchung zeigt eine schmerzempfindliche strangartige Urethra. Der klinische Verlauf ist gezeichnet von Remissionen und Krankheitsschüben. Die Gründe beinhalten Chlamydien, Mykoplasmen, Herpes simplex, urethrales Trauma, Atrophie, Stenose und funktionelle Obstruktion. Es wird geglaubt, dass eine weibliche Prostatitis aufgrund einer Entzündung der paraurethralen Drüsen besteht und es wird vermutet, dass sie eine häufige Ursache des urethralen Syndroms ist. Die klinische Untersuchung zeigt eine Schmerzlokalisation bei diesen Drüsen. Die Behandlung des urethralen Syndroms sollte auf die individuelle Ursache maßgeschneidert sein. Patienten mit steriler Pyurie sprechen auf eine 2-3-wöchige Behandlung mit Doxycyclin oder Erythromycin an. Eine lokale Östrogentherapie wäre eine Option für alle postmenopausalen Frauen. Urethrale Dilatation und Biofeedback wurden in resistenten Fällen eingesetzt.

Posthysterektomie-Syndrom

Das Posthysterektomie-Syndrom ist Schmerz aufgrund einer geringgradigen Entzündung des Zellgewebes der Scheidenmanschette, Serom oder Hämatom der Scheidenmanschette oder Neuralgie in Zusammenhang stehend mit der Durchschneidung des Nervengewebes. Eine Resektion von einem Stück der Scheidenmanschette hilft zeitweise, den Schmerz zu lindern.

Hysterektomie bei chronischem Unterbauchschmerz

Langzeitstudien haben gezeigt, dass der Erfolg einer Hysterektomie enttäuschend ist, wenn Schmerz die einzige Indikation ist. Falls der Schmerz länger als 6 Monate persistiert hat, nicht auf Analgetika angesprochen hat und signifikante Qual und Beeinträchtigung verursacht, dann kann die Hysterektomie als eine Option betrachtet werden. Der Patient sollte darüber informiert werden, dass der Schmerz nach der Operation persistieren kann.

Idiopathischer Schmerz

Neuere Behandlungsmodalitäten wie perkutane tibiale Nervenstimulation haben erste Versprechen gezeigt. Aufgrund ihrer noninvasiven Eigenschaft werden sie vermutlich bei Frauen mit unerklärbarem Unterbauchschmerz eingesetzt.

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Autoren und Interessenskonflikte

Autor

Dharmesh Kapoor, MBBS, MD, MRCOG Consultant Gynecologist, Royal Bournemouth Hospital

Es liegen keine Interessenkonflikte vor.

Mitverfasser

Gamal Mostafa Ghoniem, MD, FACS Professor of Urology, Chief, Division of Female Urology, Pelvic Reconstructive Surgery, and Voiding Dysfunction, Department of Urology, University of California, Irvine, School of Medicine

Offenlegung: Astellas honorierte Lehr- und Vortragstätigkeit; koloplastische Eingriffe, honorierte Beratertätigkeit, Gremienmitgliedschaft; uroplastische Eingriffe, honorierte Beratertätigkeit

G Willy Davila, MD Chairman, Department of Gynecology, Section of Urogynecology and Reconstructive Pelvic Surgery, Cleveland Clinic Florida

Offenlegung: American Medical Systems honorierte Beratertätigkeit; Astellas honorierte Beratertätigkeit; Watson Pharma honorierte Beratertätigkeit; CL Medical honorierte Beratertätigkeit; Warner Chilcott honorierte Lehr- und Vortragstätigkeit

Fachredaktion

Jordan G Pritzker, MD, MBA, FACOG Assistant Professor of Obstetrics/Gynecology and Women's Health, Women's Comprehensive Health Center, Hofstra University School of Medicine; Attending Physician, Department of Obstetrics and Gynecology, Long Island Jewish Medical Center

Es liegen keine Interessenkonflikte vor.

Francisco Talavera, PharmD, PhD Adjunct Assistant Professor, University of Nebraska Medical Center College of Pharmacy; Editor-in-Chief, Medscape Drug Reference

Offenlegung: Mitarbeiter von Medscape

Frederick B Gaupp, MD Consulting Staff, Department of Family Practice, Hancock Medical Center

Es liegen keine Interessenkonflikte vor.

Chefredakteur

Michel E Rivlin, MD Professor, Department of Obstetrics and Gynecology, University of Mississippi School of Medicine

Es liegen keine Interessenkonflikte vor.

Übersetzungen

Diese Review wurde ursprünglich am 9. Februar 2012 auf Medscape.com präsentiert. Übersetzer: Isabelle Schmitter, gynäkologische Assistentin.

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